„Sprache ist das Tor zur Welt“…  

 

Wir sind dabei…

…beim Bundesprogramm „Sprach-Kitas: Weil Sprache der Schlüssel zur Welt ist“

Alltagsintegrierte Sprachbildung bedeutet, Situationen die sich im Alltag ergeben aufzugreifen, sprachlich zu begleiten und diese zu vertiefen.

 

Zielgruppe des Bundesprogramms „Sprach-Kitas“:

Alltagsintegrierte sprachliche Bildung richtet sich an alle Kinder in Kindertageseinrichtungen. Davon profitieren insbesondere Kinder, deren Familiensprache nicht Deutsch ist. Als besondere Zielgruppe sind hier die Kinder aus Flüchtlingsfamilien genannt. Hinzu kommen Kinder aus bildungsbenachteiligten Familien, die Zuhause zwar deutsch sprechen, aber trotzdem einer besonderen Unterstützung beim Spracherwerb bedürfen. Vor allem diese Zielgruppen sollen an dem Bundesprogramm partizipieren und so frühe Chancen auf einen erfolgreichen Bildungsweg erhalten.

Weitere Schwerpunkte sind die Inklusive Pädagogik und die Zusammenarbeit mit Familien.

Mit der Teilnahme an dem Programm, wird unsere zusätzliche Fachkraft für sprachliche Bildung mit 19,5 Wochenstunden finanziert.

Alltagsintegrierte Sprachbildung bedeutet, Situationen die sich im Alltag ergeben aufzugreifen, sprachlich zu begleiten und diese zu vertiefen.

Weitere Informationen zur Bildungsoffensive „Sprach-Kitas“ erhalten Sie auf der offiziellen Webseite des Bundesministeriums für Familie, Senioren, Frauen und Jugend.

 

http://sprach-kitas.fruehe-chancen.de/

 

Kinder sprachlich fördern – einige Tipps

  1. Sprechen sie viel mit ihrem Kind. Nutzen sie die Gelegenheiten, welche sich Zuhause und Unterwegs bieten, um Dinge zu benennen und darüber zu sprechen.
  2. Benutzen sie viele unterschiedliche Wörter. Also anstatt Vogel: Krähe, Amsel, Spatz… Wenn sie sich nicht sicher sind, was es genau ist, sagen sie dies und sehen gemeinsam in einem Lexikon nach. das festigt die Bindung…gemeinsam Lernen macht Spaß!
  3. Ihr Kind lernt von Ihnen. Wenn sie in ganzen Sätzen sprechen, lernt ihr Kind dies leichter.
  4. Hören sie Ihrem Kind aufmerksam und geduldig zu…auch wenn es mal etwas länger dauert. Manchmal müssen die Wörter erst den Weg von den Gedanken zum Mund finden.
  5. Halten sie den Augenkontakt beim sprechen.
  6. Zeigen Sie Interesse an seinen Fragen und beantworten Sie diese klar und verständlich. Es merkt dann, wie sehr es sich lohnt zu sprechen und Fragen zu stellen.
  7. Erzählen sie Geschichten oder lesen sie ihrem Kind vor. Dadurch lernt ihr Kind unbekannte Wörter und findet Freude am Zuhören. Zudem entwickelt sich seine Fantasie.
  8. Singen sie Lieder mit ihrem Kind – Sprache ist selbst wie eine Art Musik. Texte bleiben besser im Gedächtnis, wenn sie mit einer Melodie verbunden sind. Kinder lernen im Übrigen Sprache kaum durch Fernsehen oder Hörspiel, da Bindung die Voraussetzung für Bildung ist. Zudem fehlt die entsprechende Mundbewegung.
  9. Wenn ihr Kind in einer anderen Muttersprache aufwächst: Sorgen sie dafür, dass es ausreichend Kontakt zu deutschsprachigen Kindern hat, geben sie ihm das Gefühl, dass es wichtig und wertvoll ist, die deutsche Sprache zu erlernen und tauschen sie sich regelmäßig mit den Erziehern darüber aus, was es schon gelernt hat und wo es noch Unterstützung benötigt.
  10. Um deutlich sprechen zu können, benötigen wir eine gute Mundmuskulatur. Geben Sie ihrem Kind auch feste Lebensmittel zu essen, wie zum Beispiel rohes Gemüse, Brot mit Rinde…alles wo man fest Zubeißen muss.